WM

Japan
1
1
Japan
Schweiz
0
0
Schweiz
Beendet
04:00 Uhr
Japan:
30'
Miyama
 / Schweiz:
Mehr
    90
    06:00
    Fazit
    Die WM-Premiere der Schweiz hätte nicht verloren gehen müssen. In der zweiten Halbzeit war das Team von Martina Voss-Tecklenburg überlegen und hätte den Ausgleich absolut verdient gehabt. Die Japanerinnen boten eine sehr nüchterne Partie. Man konnte allerdings nicht erkennen, ob sie nicht mehr taten, als sie mussten, oder ob sie dann doch nicht mehr können. Die Schweizerinnen haben den Weltmeister jedenfalls schwer unter Druck gebracht. Das spricht absolut für die Eidgenössinnen, die mit ihrer Leistung, vor allem mit der zweiten Halbzeit, sehr zufrieden sein können. Japan wird in der Gruppe nun vermeintlich leichtere Aufgaben haben, eine Steigerung wäre dann aber ab Achtelfinale wohl nötig.
    90
    05:51
    Spielende
    90
    05:50
    Gelbe Karte für Caroline Abbé (Schweiz)
    90
    05:50
    Riesenchance! Es ist zum Haare raufen. Eine lange Flanke kommt in den Strafraum und Nahomi Kawasumi macht das lange Bein, um den Ball wegzuschlagen. Stattdessen legt sie ihn Ramona Bachmann vor. Und der Kasten ist leer, denn Erina Yamane war auf dem Weg zur Flanke. Aber Bachmann schiesst das Leder knapp über das Tor.
    90
    05:49
    Was für ein toller Spielzug. Cinzia Zehnder spielt am rechten Strafraumeck auf Lara Dickenmann und die spielt direkt in die Gasse auf die startende Ramona Bachmann. Deren Flanke landet aber wieder bei einer Japanerin.
    90
    05:47
    Na los, ihr Schweizerinnen, drei Minuten bekommt ihr noch dazu.
    90
    05:47
    Einwechslung bei Japan: Nahomi Kawasumi
    90
    05:46
    Auswechslung bei Japan: Shinobu Ohno
    88
    05:45
    Es ist ein Spiel auf ein Tor, aber es ist ein Jammer, dass der Schweiz ab dem gegnerischen Strafraum nicht mehr viel einfällt. Der Ausgleich wäre mehr als verdient.
    85
    05:42
    Jetzt übertreibt es Ramona Bachmann aber etwas. Sie bekommt den Ball im Mittelfeld und versucht wieder, alle Gegnerinnen auszuspielen, aber das klappt nicht. Rechts und links wären Mitspielerinnen frei gewesen.
    82
    05:39
    Ramona Bachmann ist nicht zu halten. Wieder lässt sie auf engstem Raum auf der rechten Seite, Nähe Torauslinie, eine Gegnerin einfach stehen, drischt den Ball aber dann unmotiviert ins Toraus. Das sollte wohl eine Reingabe werde, sie hat aber wohl etwas in den stumpfen Kunstrasen getreten.
    81
    05:37
    Einwechslung bei Schweiz: Cinzia Zehnder
    81
    05:37
    Auswechslung bei Schweiz: Martina Moser
    78
    05:36
    Ein geschippter Pass von Lara Dickenmann bringt Ramona Bachmann in Position. Sie ist rechts im Strafraum und vergisst den Ball anzunehmen, kommt trotzdem ans Leder. Allerdings ist der Winkel jetzt schon zu spitz, so dass der Schuss rechts am Tor vorbei geht. Ana-Maria Crnogorčević regt sich auf, denn sie stand in der Mitte frei.
    75
    05:33
    Erina Yamane leistet sich einen dicken Patzer. Sie springt nach einer Ecke nach dem Ball, lässt ihn aber durch die Handschuhe rutschen. Ana-Maria Crnogorčević kriegt das Leder, ist aber in der Rückwärtsbewegung, deswegen bekommt sie keinen Druck hinter den Schuss. Eine Japanerin kann den Ball wegköpfen.
    74
    05:31
    Die Eidgenössinnen setzen sich vor dem Strafraum der Japanerinnen fest. Eine Lücke muss her.
    71
    05:28
    Mit zwei Viererketten stehen die Japanerinnen in der Defensive. Die Schweizerinnen tun sich jetzt schwer damit, die Lücke zu finden.
    68
    05:26
    Pfosten! Und da wäre es beinahe passiert. Billardmässig kommt der Ball auf Yuika Sugasawa. DIe Japanerin ist plötzlich durch und zieht ab aufs lange Eck. Caroline Abbé setzt zur Fluggrätsche an und lenkt den Schuss noch minimal ab, so dass er gegen den Aussenpfosten knallt.
    66
    05:23
    Bei Japan läuft jetzt nicht mehr viel zusammen, die Schweiz kommt immer besser in die Zweikämpfe. Aber vor den Weltmeisterinnen sollte man immer auf der Hut sein.
    63
    05:21
    Nach einer langen Flanke aus dem linken Halbraum köpft Caroline Abbé aufs Tor. Aber das ist kein Problem für Torhüterin Erina Yamane.
    62
    05:21
    Lara Dickenmann spielt den Ball an die linke Strafraumgrenze auf Ramona Bachmann. Die wählt den schwierigen Weg und zieht Grundlinie, macht auf engstem Raum ihre Gegnerin frisch und knallt den Ball in die Mitte. Eine Japanerin steht im Weg und es gibt Ecke. Da hat die Schweizerin wohl gehofft, dass irgendeiner das Leder ins Tor abfälscht.
    60
    05:17
    Schon wieder startet Ramona Bachmann den Motor und hat fünf Gegenspielerinnen um sich herum. Sie schafft es dennoch den Ball nach links zu bringen, aber bringt nicht genug Druck hinter ihren Schuss, so dass Ana-Maria Crnogorčević den Pass nicht erreichen kann.
    57
    05:14
    Einwechslung bei Japan: Yuri Kawamura
    57
    05:14
    Auswechslung bei Japan: Homare Sawa
    55
    05:14
    Unfassbare Energieleistung von Ramona Bachmann. Nach einem Fehlpass von Martina Moser im Mittelfeld erkämpft sich Bachmann den Ball zurück und rennt einfach los. Sie lässt eine Japanerin nach der anderen stehen, von rechts und links grätschen die Gegnerin ins Leere. Schliesslich hat sie nur noch die Torhüterin vor sich, auch diese spielt sie aus, wird dabei aber zu weit nach links abgedrängt. Dann rutscht sie auf der Torauslinie aus und die Chance ist dahin.
    53
    05:11
    Rachel Rinast sprintet mit Ball die linke Seite hinunter. Sie ist ziemlich schnell, in dieser Situation aber etwas zu schnell, denn der Vorstoss endet im Toraus. Sie regt sich über sich selbst auf, dass sie nicht früher mal in die Mitte geflankt hat.
    50
    05:08
    Die Schweizerinnen haben etwas vor, das ist deutlich zu spüren. Eseosa Aigbogun bekommt den Ball auf rechts und sie schickt Noelle Maritz die Linie runter. Maritz zieht an der Strafraumgrenze in die Mitte und spielt auf Ramona Bachmann, die am Elfmeterpunkt lauert. Die legt zurück auf Vanessa Bernauer, aber deren Schuss geht über das Tor.
    47
    05:05
    Die gerade eingewechselte Eseosa Aigbogun führt sich gleich mal gut ein. Sie geht über rechts durch und spielt den Ball dann flach in den Rücken der Abwehr zurück. Ramona Bachmann lässt die Kugel aber durch, anstatt selbst abzuschliessen. Hinter ihr stand aber leider eine Japanerin.
    46
    05:03
    Einwechslung bei Schweiz: Eseosa Aigbogun
    46
    05:03
    Auswechslung bei Schweiz: Fabienne Humm
    46
    05:03
    Anpfiff 2. Halbzeit
    45
    04:52
    Halbzeitfazit
    Der Weltmeister ist in diesem Spiel leicht überlegen, ohne Dominanz auszustrahlen. Die Japanerinnen verlassen sich auf ihre Ballsicherheit und halten das Leder oft in den eigenen Reihen, um dann plötzlich blitzschnell nach vorne zu spielen. Begünstigt werden sie immer wieder durch leichte Flüchtigkeitsfehler der Schweizerinnen. Der vermeintliche Underdog spielt aber insgesamt sehr gut. Die Abwehr steht weitestgehend sicher und nach vorne hatten sie bereits die ein oder andere Chance. Die Japanerinnen wirken insgesamt aber einen Tick gefährlicher. Dennoch ist hier noch gar nichts entschieden, der Schweiz ist noch einiges zuzutrauen.
    45
    04:48
    Ende 1. Halbzeit
    45
    04:48
    Immer wieder diese Geschenke an die Japanerinnen, das ist keine gute Idee der Schweizerinnen. Nach einer Ecke muss Ana-Maria Crnogorčević die Kugel einfach nur noch wegschlagen, serviert sie aber Mizuho Sakaguchi am Elfmeterpunkt auf dem Silbertablett. Die Asiatin zieht direkt ab, aber Ana-Maria Crnogorčević macht ihren Fehler wieder gut, springt dazwischen und fälscht den Schuss mit einem Bein zu einer weiteren Ecke ab. Die bringt dann aber nichts ein.
    45
    04:45
    Es wird eine Minute nachgespielt.
    43
    04:44
    Da geht ein Raunen durchs Stadion. Ramona Bachmann lag eigentlich schon am Boden, im Aufstehen spitzelt sie den Ball durch die Beine ihrer Gegenspielerin und rennt los. Sie zieht von links in die Mitte, lässt eine weitere Japanerin steht und zieht von der Strafraumgrenze aus ab. Der Schuss geht aber knapp am Tor vorbei. Super Aktion der Spielerin vom schwedischen Verein FC Rosengard.
    40
    04:42
    Wieder bringen sich die Schweizerinnen durch Schlampigkeit selbst in Bedrängnis. Noelle Maritz macht in der eigenen Hälfte auf Höhe des Strafraums einen Einwurf auf Fabienne Humm und die spielt den Ball schlampig zurück. Aya Miyama geht dazwischen, schnappt sich das Leder, geht durch bis zur Grundlinie und flankt. Dort versucht Yūki Ōgimi einen artistischen Kopfball mit äusserst schräger Körperhaltung, aber trifft den Ball nicht voll, sodass Torfrau Gaëlle Thalmann zugreifen kann.
    37
    04:38
    Rachel Rinast unterschätzt eine weite Flanke von links etwas und springt unter ihr her. Direkt hinter ihr kann deswegen Mizuho Sakaguchi den Ball annehmen, sie tanzt Rinast aus und schiesst aufs Tor. Aber Caroline Abbé ist gerade noch rechtzeitig da und kriegt ein Bein dazwischen. Das Leder wird abgeblockt und fliegt weit ins Mittelfeld zurück.
    34
    04:35
    Gegen drei Japanerinnen setzt sich Ana-Maria Crnogorčević an der linken Grundlinie in einem wilden Gewühle etwas überraschend durch. Auch Lara Dickenmann hat damit wohl nicht gerechnet, denn als sie plötzlich den Pass bekommt und mit Ball etwa sieben Meter vor dem Tor steht, dauert es mit dem Abschluss etwas zu lange. Der Schuss kann abgeblockt werden.
    33
    04:32
    Bei der Elfmetersituation hat sich Kozue Andō dann wohl doch so sehr weh getan, dass es nicht mehr weiter geht.
    32
    04:32
    Einwechslung bei Japan: Yuika Sugasawa
    32
    04:31
    Auswechslung bei Japan: Kozue Andō
    30
    04:30
    Tooor für Japan, 1:0 durch Aya Miyama
    Gaëlle Thalmann ahnt zwar die Ecke, aber der Schuss von Aya Miyama in die von ihr aus gesehene linke Ecke war zu platziert. Nun führt der Weltmeister also, was schade für die bisher starken Schweizerinnen ist.
    28
    04:29
    Gelbe Karte für Gaëlle Thalmann (Schweiz)
    27
    04:28
    Ok, jetzt ist es klar. Die Schweizerinnen haben den Ball etwas ungeschickt in der eigenen Hälfte verloren. Die Japanerinnen schalten blitzschnell, Homare Sawa chippt den Ball über die Abwehr auf die startende Kozue Andō, die alleine auf Torhüterin Gaëlle Thalmann zulaufen kann. Die Schlussfrau kommt aus dem Kasten, kann den Torversuch der Japanerin zwar mit der Hand abwehren, aber springt dabei voll in ihre Gegnerin und bringt sie derbe zu Fall. Den kann man schon geben.
    27
    04:26
    Es gibt Elfmeter für Japan, aber niemand weiss so genau, wieso eigentlich. Wir werden es herausbekommen.
    24
    04:25
    Die eher klein gewachsenen Asiatinnen kommen mit der aggressiven Spielweise des Gegners irgendwie nicht klar. Saori Ariyoshi geht in den Strafraum, wird hart, aber fair von Lia Wälti und Rachel Rinast bedrängt und am Abschluss gehindert. Das war alles regelgerecht.
    22
    04:22
    Gelbe Karte für Ramona Bachmann (Schweiz)
    Das war ein klares taktisches Foul. Nach einer Ecke für die Schweiz, setzen die Japanerinnen zum Konter an, aber Bachmann zieht die ballführende Spielerin einfach zu Boden.
    21
    04:22
    Die Schweiz hat das Spielgeschehen wieder etwas beruhigen können.
    18
    04:21
    Puh, das war knapp. Die Schweizerinnen sollten den Hurra-Fussball, den sie die letzten Minuten praktizierten, wieder etwas zurückfahren. Wieder ist viel Platz auf der rechten Seite, Saori Ariyoshi nutzt diesen und spielt den Ball scharf und flach in die Mitte. Yūki Ōgimi ist aber etwas zu weit gerannt und versucht noch irgendwie an die Kugel zu kommen, dabei verändert sie ein wenig die Rollrichtung des Spielgeräts. Zum Glück für die Schweizerinnen, denn wenn der Ball einfach durchgegangen wäre, hätte Kozue Andō nur noch einschieben brauchen. So aber rollt das Leder an ihr vorbei.
    17
    04:18
    Jetzt hat die Schweiz mal etwas die Defensive vernachlässigt und die Japanerinnen kamen blitzschnell nach vorne. Kozue Andō bekommt den Ball und sie geht über links ins Mittelfeld. Sie will unbedingt abschliessen, aber Caroline Abbé steht wie ein Fels in der Brandung, es prallt alles bei ihr ab, bis die Asiatin schliesslich hinfällt und entnervt am Boden liegen bleibt.
    15
    04:16
    Aya Miyama könnte jetzt etwas stinkig auf die Schiedsrichterin sein. Sie geht mittig auf den Strafraum zu und bekommt den Ball von rechts gespielt. Aber die Unparteiische steht im Weg und sie muss einen kleinen Bogen laufen. So steht sie beim Torschuss nicht mehr optimal zum Ball und es kommt nur ein ungefährlicher Schuss dabei heraus.
    12
    04:13
    Riesenchance für die Chance! Unnachahmlich marschiert Rachel Rinast durch das Mittelfeld und lässt mehrere Japanerinnen einfach stehen. Dann spielt die Spielerin vom Bundesligaaufsteiger 1. FC Köln den Ball mit dem Aussenrist in die Gasse. An der Strafraumgrenze startet Ramona Bachmann und steht plötzlich frei vor der Torhüterin. Ihren Schuss kann Erina Yamane aber parieren.
    10
    04:11
    Hohes Tempo und gute Kombinationen, vor allem die Schweiz macht in der Anfangsphase einen sehr guten Eindruck.
    8
    04:10
    Die erste Chance des Spiels haben die Japanerinnen. Aya Miyama führt eine Ecke von links aus, die Abwehr der Schweizer lässt dabei die kleine Azusa Iwashimizu völlig aus den Augen und sie darf freistehend köpfen. Doch da sie sehr klein gewachsen ist, reicht die Sprungkraft nicht aus und der Kopfball fliegt weit über die Latte.
    6
    04:07
    Die Europäerinnen versuchen es mit einem feinen Trick in halbrechter Position. Lara Dickenmann täuscht an, dass sie schiesst, rennt dann aber durch, rechts an der Mauer vorbei. Fabienne Humm will ihr dann den Ball in den Lauf spielen, bringt das Leder aber viel zu steil nach vorne. Lara Dickenmann kommt nicht heran und der Ball rollt ins Aus.
    6
    04:05
    Vanessa Bernauer holt den ersten Freistoss für den Ausseneiter heraus.
    4
    04:04
    Der Weltmeister bestimmt in den Anfangsminuten zwar das Spielgeschehen, aber die Schweizerinnen stehen sehr gut und stören schon früh im Mittelfeld.
    2
    04:03
    Die Eidgenössinnen spielen im gewohnten weiss-rot. Die Japanerinnen tragen blaue Trikots, die sich durch pinke Applikationen von den Trikots der Männer unterscheiden.
    1
    04:00
    Auf geht's, das Spiel und damit das WM-Abenteuer der Schweiz hat begonnen.
    1
    04:00
    Spielbeginn
    03:59
    Kurz vor dem Anpfiff noch ein paar Zahlen: Zehn Bundesligaspielerinnen stehen in der Startelf, acht davon auf Seiten der Schweiz. Sieben Japanerinnen, die auch beim WM-Finale 2011 begannen, sind auch jetzt wieder von Anfang an dabei. Die japanische Startelf hat insgesamt unglaubliche mehr als 1000 Länderspiele.
    03:54
    Die Mannschaften betreten das Stadion. Gleich werden die Hymnen gespielt.
    03:36
    Im ersten Spiel der Gruppe C hat Kamerun deutlich mit 6:0 gegen Ecuador gewonnen.
    03:34
    Schiedsrichterin der Partie ist Lucia Venegas aus Mexiko. Sie wird an den Linien unterstützt von Kimberly Moreira aus Costa Rica und Shirley Perello aus Honduras.
    03:32
    Gespielt wird im BC Place Stadium von Vancouver. 54.000 Zuschauer finden Platz und es ist die Heimspielstätte des Major League Soccer-Teams Vancouver Whitecaps sowie des Football-Teams BC Lions. Ausserdem fanden in dem Stadion bei den Olympischen Winterspielen 2010 die Eröffnungs- und die Schlussfeier statt. Wir werden sehen, wie die Schweizerinnen mit dem Umstand umgehen, gleich beim allerersten WM-Spiel der Geschichte des Verbandes nicht nur gegen den Weltmeister antreten zu dürfen, sondern dazu noch in einer sporthistorisch so bedeutetsamen Arena.
    03:30
    Die Schweiz ist wohl die grosse Unbekannte bei diesem Turnier. Bisher nahm man die Mannschaft auf der Weltkarte des Frauenfussballs nur gering wahr, nun steht sie auf der grossen Bühne. Und das mit immerhin elf Bundesligaspielerinnen. Jeweils zwei von ihnen spielen bei Bayern München, beim MSV Duisburg und beim VfL Wolfsburg, die anderen fünf Spielerinnen verteilen sich auf die Vereine FF USV Jena, 1. FC Köln, TSG Hoffenheim, FFC Turbine Potsdam und FFC Frankfurt. Der Kader hat noch mehr internationale Erfahrung zu bieten, denn es sind auch weibliche Profis aus Frankreich, Schweden und Norwegen dabei. Nur acht schweizerische Nationalspielerinnen kicken in der heimischen Liga. Insgesamt wird dem Team aber einiges zugetraut, vielleicht auch eine Überraschung gleich im ersten WM-Spiel.
    03:27
    So viel Turniererfahrung kann die Frauen-Nationalmannschaft der Schweiz nicht aufbieten. Für jede Spielerin ist es heute das erste WM-Spiel ihrer Karriere. Die Schweizerinnen haben sich in den letzten Jahren enorm gesteigert, seit die ehemalige deutsche Nationalspielerin, vierfache Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Martina Voss-Tecklenburg vor drei Jahren das Traineramt übernommen hat. Unter ihrer Leitung gelang dann die souveräne WM-Qualifikation mit neun Siegen und einem Unentschieden.
    03:23
    Doch die Mannschaft von Trainer Norio Sasaki, dem FIFA Trainer des Jahres im Frauenfussball 2011, hat noch mehr Hochkaräterinnen zu bieten. Und einige sind hierzulande sehr bekannt. Die Mittelfeldspielerinnen Kozue Ando und Asuna Tanaka sind für den FFC Frankfurt in der Bundesliga aktiv. Ausserdem wurden auch noch Asano Nagasato vom FFC Turbine Potsdam, Yuki Ogimi vom VfL Wolfsburg und Mana Iwabuchi vom Deutschen Meister Bayern München für die WM 2015 berufen. Zwei Spielerinnen verdienen in Frankreich bei Olympique Marseille und HSC Montpellier ihr Geld, der Rest des Kaders spielt in der heimischen Liga. Vom WM-Triumph vor vier Jahren sind noch 14 Spielerinnen dabei.
    03:23
    Guten Morgen bei der Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada. In Vancouver treffen im zweiten Spiel der Gruppe C Japan und die Schweiz aufeinander.
    03:22
    Mit Homare Sawa hat das japanische Team eine Ausnahmespielerin in ihren Reihen. In Kanada spielt sie ihre sechste WM, seit 22 Jahren ist sie für die Auswahlmannschaft ihres Landes aktiv. Vor vier Jahren war sie bei der WM nicht nur die beste Torschützin des Turniers, sondern wurde auch noch zur besten Spielerin gewählt und bekam auch noch den FIFA Ballon d'Or als Weltfussballerin des Jahres. Japan ist übrigens nicht nur amtierender Weltmeister, sondern gewann im letzten Jahr auch noch die Asienmeisterschaft.
    03:20
    Nun greift also der Weltmeister ins Turnier ein. Die Japanerinnen gewannen vor vier Jahren den WM-Titel bei der Endrunde in Deutschland und zerstörten im Viertelfinale den Traum der deutschen Spielerinnen, Weltmeisterinnen im eigenen Land zu werden. Damals hiess es 1:0 nach Verlängerung für die Asiatinnen. Gegen die Schweiz ist der Titelverteidiger natürlich in der Favoritenrolle. Aber sie müssen aufpassen. Die Eidgenössinnen sind zwar zum ersten Mal bei einer WM dabei, qualifizierten sich aber als erstes Team aus Europa für die Endrunde in Kanada.
    03:18
    Es berichtet Daniel vom Bruch

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